Ich liege auf deinem Bett in deinem Zimmer und schaue durch das Schrächdach in den Himmel, an dem heute Nacht keine Sterne zu sehen sind.
Und ich frage mich, ob du mich heute trotzdem sehen kannst.
An deinen Zimmerwänden hängen noch immer die Bilder, die ich dir vor langer Zeit gemalt habe.
Die Planzen lassen den Kopf hängen, als würden sie dich auch vermissen.
Früher war mein Zimmer direkt neben deinem, wir haben uns oft gegenseitig besucht, mal haben wir bei dir gespielt, mal bei mir. Oft durftest du auch bei mir schlafen und es war immer wieder aufregend und schön, obwohl wir doch auch sonst Wand an Wand schliefen.
Jetzt bist du weit weg und unsere Zimmer liegen nicht mehr nebeneinander.
Ich bin in den Keller gezogen, wo ich meine Zimmertür abschließen kann.
Und du bist noch viel weiter weg gezogen.
Und ich frage mich, was du in all der früheren Zeit mitbekommen hast und ob du deswegen jetzt so schweigsam bist.
Oder bin ich nur taub für deine Worte?
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