Es ist ja nun nicht so, dass ich allzu viele Ansprüche an
den heutigen Tag gestellt hatte, aber dass er so verlaufen ist, das ist schon
deprimierend, enttäuschend, einfach nicht fair und es macht mich so hilflos.
Aber wenn ich ehrlich bin, dann hätte ich mir zumindest einen normalen Ausbildungstag gewünscht, nur einen.
Ich war also heute im Praktikum bei meinen Eltern, bereits nach 15 Minuten war mein Kopf wieder so weit weg, Körper und Kopf so schwindelig und der Rücken voller Schmerzen.
Und ich fühle mich so hilflos, weil ich einfach nicht weiß, was ich noch tun soll.
Die Rahmenbedingungen noch weiter anpassen, das funktioniert einfach nicht.
Was habe ich also getan?
Immer mal wieder geweint, bis um 12 Uhr irgendwie durchgehalten. (wow, echt, 3 1/2 Stunden, Respekt)
Und nun entschieden, dass ich diese Woche nicht mehr zum Praktikum gehen werde.
Obwohl ich das so gerne getan hätte, endlich mal wieder etwas zustande bringen, belastbar sein, die Ausbildung zu einem guten Abschluss bringen.
Aber irgendetwas in mir ist so vehement dagegen, dass er immer den Schwindel schickt und all die anderen Symptome und komme nicht dagegen an, schaffe es nicht, mit ihm zu kommunizieren und das macht mich so unfassbar hilflos.
Und wütend.
Und traurig.
Das ist einfach nicht fair, wo ich mir doch so viel Mühe gebe.
Aber ich schaffe so die Woche auch nicht, war heute nach diesen paar Stunden schon wieder am Ende meiner Kraft, habe letztendlich nur noch geweint und wollte einfach nicht mehr.
Und vermutlich ist es da der bessere Weg, dann schon wieder die Notbremse zu ziehen und sich rauszunehmen.
Und trotzdem bleibt da ein großer Rest Unzufriedenheit.
Eben weil ich so gerne besser funktionieren möchte, besser belastbarer sein möchte und vor allem verlässlicher. Doch das scheint es für mich nicht zu geben.
Vermutlich werde ich also den Rest der Woche damit zubringen, wieder ein wenig stabiler zu werden.
Wow. Tolles Leben. Echt.
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